HALDENGUT WAGEN
Situation Vereinslokal
Aktuell haben wir wohl einen Platz zum Zusammensitzen, ist aber dem Charme des Pausenraumes näher als einem einladenden Vereinslokal. Das mag für uns im kollegialen Kreise gut und recht sein. Grundsätzlich wird die Lokalität ja noch etwas erweitert und die Rundeherum-Infrastruktur etwas ausgebaut, aber es bleibt etwas hemdsärmlig
Situation Transportwagen
Wir haben den De 4/4, den man zuweilen ordentlich beladen kann, aber innerseits etwas unförmig und ist dann jeweils zwingend als Triebfahrzeug mitzuführen. Wenn man zB eine zweitägige Reise im Wyländerli plant, wo Mitfahrende Gepäck mitnehmen, evtl. noch 2-3 Kinderwagen, Ersatzgetränke oder die Instrumente einer Ländlerkapelle, ist man platzmässig überfordert.
Aktuell haben wir wohl einen Platz zum Zusammensitzen, ist aber dem Charme des Pausenraumes näher als einem einladenden Vereinslokal. Das mag für uns im kollegialen Kreise gut und recht sein. Grundsätzlich wird die Lokalität ja noch etwas erweitert und die Rundeherum-Infrastruktur etwas ausgebaut, aber es bleibt etwas hemdsärmlig
Situation Transportwagen
Wir haben den De 4/4, den man zuweilen ordentlich beladen kann, aber innerseits etwas unförmig und ist dann jeweils zwingend als Triebfahrzeug mitzuführen. Wenn man zB eine zweitägige Reise im Wyländerli plant, wo Mitfahrende Gepäck mitnehmen, evtl. noch 2-3 Kinderwagen, Ersatzgetränke oder die Instrumente einer Ländlerkapelle, ist man platzmässig überfordert.
Vereinsrechtliche Situation
Im Zuge der drohenden Standortaufhebung von SBB Historic in Winterthur würde mit dem Abzug der Fahrzeuge der Kernflotte und der Leihgaben der Vereinszweck verfallen, da keine vereinseigene Fahrzeuge vorhanden sind. Daher müsste man per 31.12.2027 zumindest ein eigenes Fahrzeug im Bestand haben, falls der Rest tatsächlich zurückgezogen würde, um als Verein so weiter bestehen zu dürfen
Die Idee
Da wir mal davon ausgehen, dass es nicht gerade zum Worst-Case kommt und noch ein paar Jahre Weiterbetrieb möglich sind, wäre der Umbau eines Güterwagens zu einem multifunktionalen Wagen eine verfolgenswerte Idee.
Heisst: Ein Wagen, geeignet parkiert und eingerichtet, als schlichtes Vereinslokal und bei Transporten und externen Anlässen (zB Raclette-Anlässe, ESAF oä) als Transportwagen genutzt werden könnte.
Oder ebenfalls als Pop-Up Beizli an ein Bahnfest (Brugg, Huttwil oä) mitgenommen und einfach in Betrieb genommen werden könnte.
Ebenso könnte der Wagen in Winterthur vor Ort als externes Pop-Up Vereinslokal genutzt/vermietet werden - zB nach Führungen als Endpunkt von InBahn oä
Im Zuge der drohenden Standortaufhebung von SBB Historic in Winterthur würde mit dem Abzug der Fahrzeuge der Kernflotte und der Leihgaben der Vereinszweck verfallen, da keine vereinseigene Fahrzeuge vorhanden sind. Daher müsste man per 31.12.2027 zumindest ein eigenes Fahrzeug im Bestand haben, falls der Rest tatsächlich zurückgezogen würde, um als Verein so weiter bestehen zu dürfen
Die Idee
Da wir mal davon ausgehen, dass es nicht gerade zum Worst-Case kommt und noch ein paar Jahre Weiterbetrieb möglich sind, wäre der Umbau eines Güterwagens zu einem multifunktionalen Wagen eine verfolgenswerte Idee.
Heisst: Ein Wagen, geeignet parkiert und eingerichtet, als schlichtes Vereinslokal und bei Transporten und externen Anlässen (zB Raclette-Anlässe, ESAF oä) als Transportwagen genutzt werden könnte.
Oder ebenfalls als Pop-Up Beizli an ein Bahnfest (Brugg, Huttwil oä) mitgenommen und einfach in Betrieb genommen werden könnte.
Ebenso könnte der Wagen in Winterthur vor Ort als externes Pop-Up Vereinslokal genutzt/vermietet werden - zB nach Führungen als Endpunkt von InBahn oä
Einrichtung
Ideal wäre eine Einrichtung mit einem kleinen, überschaubaren Buffetbereich und einem Bereich mit ca. 20 Sitzplätzen und evtl. noch einem kleinen Stehbereich.
Der Buffetbereich müsste ein ebenso überschaubares Angebot abdecken können, sprich Bier, die gängigsten Mineral, je etwas Wein, Café/Tee, Kafi Spezial - ähnlich der Bar im Wyländerli. Eine kleine Doppelkochplatte für einfache Gerichte wie Suppe/Wienerli oder Spaghetti/Sauce
Anstrebenswert wäre ein Charme der 60er/70er Jahre "Quartierbeizli" mit Eggbank/Stammtisch usw.
Anspruch an das Mobiliar ist, dass wenn der Wagen zum Transport gebraucht wird, er innert sehr kurzer Zeit von 2 Personen weiträumig reorganisiert werden kann - gäbig stapeln, aufhängen, verschachteln usw
Wichtig: Der Wagen muss stirnseitig eine Türe aufweisen (bereits bei Beschaffung) und er darf nur im parkierten Zustand als Gästebereich verwendet werden!
Haldengut!
Ideal wäre eine Einrichtung mit einem kleinen, überschaubaren Buffetbereich und einem Bereich mit ca. 20 Sitzplätzen und evtl. noch einem kleinen Stehbereich.
Der Buffetbereich müsste ein ebenso überschaubares Angebot abdecken können, sprich Bier, die gängigsten Mineral, je etwas Wein, Café/Tee, Kafi Spezial - ähnlich der Bar im Wyländerli. Eine kleine Doppelkochplatte für einfache Gerichte wie Suppe/Wienerli oder Spaghetti/Sauce
Anstrebenswert wäre ein Charme der 60er/70er Jahre "Quartierbeizli" mit Eggbank/Stammtisch usw.
Anspruch an das Mobiliar ist, dass wenn der Wagen zum Transport gebraucht wird, er innert sehr kurzer Zeit von 2 Personen weiträumig reorganisiert werden kann - gäbig stapeln, aufhängen, verschachteln usw
Wichtig: Der Wagen muss stirnseitig eine Türe aufweisen (bereits bei Beschaffung) und er darf nur im parkierten Zustand als Gästebereich verwendet werden!
Haldengut!
Einerseits wäre ein äusseres Erscheinungsbild eines Haldengut Biertransportwagens aus lokalpatriotischen Gründen eine nette Idee, auch aus reinen Attraktivitätsgründen. Eher, als eine schlichte Originalhülle eines Güterwagens.
Da ein originales Fahrzeug der ab den 1960er Jahren verwendeten Bierwagen sowieso nicht mehr verfügbar ist, gäbe es ein rein nostalgisches Produkt, dementsprechend kann sich auch das äussere Erscheinungsbild eher der romantisierten Nostalgie als der Historie orientieren.
Anzustreben wäre eine "hätte 1954 so sein können"-Optik, mit Rössli usw. Dies würde auch von der Epoche her zu unseren Fahrzeugen passen, ebenso zu Fahrzeugen unserer Freunde, Nachbarn und potenziellen Mitnutzern eines solchen Wagens (Dynamometerwagen, BT 11, Sensetal, DVZO, Eurovapor usw)
Ebenso könnte das Interieur im Stile eines kleinen Haldengut-Museums aufgebaut werden, dass man in einem beschränkten Rahmen dieses Stück Winterthurer Industriekultur präsentieren und würdigen kann. Nebst üblichem Dekomaterial und normalem Restaurations-Gebrauchsmaterial wäre auch Multimedial Potenzial vorhanden - Wie viel man mit wenig rausholen kann zeigt der Wagen "Töss bewegt" über das Hochwasser bei Bauma, der bei DVZO besichtigt werden kann, sehr schön.
Auch ein solcher Multimedia-Einsatz kann wieder multifunktional genutzt werden, sei es für andere Präsentationen oder wenn man das Lauberhornrennen wieder mal "we früehner" schauen möchte.
Da ein originales Fahrzeug der ab den 1960er Jahren verwendeten Bierwagen sowieso nicht mehr verfügbar ist, gäbe es ein rein nostalgisches Produkt, dementsprechend kann sich auch das äussere Erscheinungsbild eher der romantisierten Nostalgie als der Historie orientieren.
Anzustreben wäre eine "hätte 1954 so sein können"-Optik, mit Rössli usw. Dies würde auch von der Epoche her zu unseren Fahrzeugen passen, ebenso zu Fahrzeugen unserer Freunde, Nachbarn und potenziellen Mitnutzern eines solchen Wagens (Dynamometerwagen, BT 11, Sensetal, DVZO, Eurovapor usw)
Ebenso könnte das Interieur im Stile eines kleinen Haldengut-Museums aufgebaut werden, dass man in einem beschränkten Rahmen dieses Stück Winterthurer Industriekultur präsentieren und würdigen kann. Nebst üblichem Dekomaterial und normalem Restaurations-Gebrauchsmaterial wäre auch Multimedial Potenzial vorhanden - Wie viel man mit wenig rausholen kann zeigt der Wagen "Töss bewegt" über das Hochwasser bei Bauma, der bei DVZO besichtigt werden kann, sehr schön.
Auch ein solcher Multimedia-Einsatz kann wieder multifunktional genutzt werden, sei es für andere Präsentationen oder wenn man das Lauberhornrennen wieder mal "we früehner" schauen möchte.
Weitere Einsatzmöglichkeiten
- Wenn es so etwas wie eine "Lange Nacht der Museen" in Winterthur gäbe, könnte man sich zB aktiv beteiligen und den Wagen auf zB Gleis 1 am HB stationieren
- Regelmässige Vorträge von Protagonisten der Bahnszene (zB Werner Hardmeier)
- andere Vorträge, Lesungen
- der Wagen könnte analog "Töss bewegt" während den Sommerferien in Bauma oder Bäretswil mit einem Dauerthema installiert werden
Wagen
Idealerweise wäre ein K3 oder Gbs ein geeignetes Wagenmodell
Wie bereits erwähnt, sollte es ein Wagen sein, der bereits mit einer verbauten Stirntüre in Betrieb war, da das BAV hier allenfalls sehr schwierig sein könnte mit Zulassungen. Zu finden bei Bahninfrastrukturunternehmer wie SERSA, MÜLLER ua
Finanz-Strategie
Um an Geld und Support zu gelangen, wäre eine private und/oder interne Vorfinanzierung an den Punkt anstrebenswert, an dem man mit dem Wagen zugelassen rumfahren kann und das Haldengut-Logo von den Seitentoren strahlt, egal wie lausig der Rest aussieht und die Kiste allenfalls müffelt - Das wäre der Punkt, wo man auffallen kann, wo man Aufmerksamkeit generieren kann, wo man interessierten Menschen zeigen kann, was ist, was es werden soll, was es noch zu tun gibt - ebenso stetige Fortschritte einsehbar werden. Hiesse auch, den Wagen öfter mal mitnehmen auf Fahrten- So finden sich vermutlich einfacher Menschen, die dafür Geld ausgeben oder ihre Dienste (günstiger) anbieten, als wenn man in einem geschlossenen Schopf daran werkelt
Ein reines globales Crowdfounding ist eher zu vermeiden, ein Spende-Katalog würde hier vermutlich eher zielführend sein, zB "Strom" / "Farbe" / "Interieur" - ab 50.- obsi (Wie es zB 241A65 gemacht haben, wo man Kessel- und Siederohrer spenden konnte)
Finanz-Strategie
Um an Geld und Support zu gelangen, wäre eine private und/oder interne Vorfinanzierung an den Punkt anstrebenswert, an dem man mit dem Wagen zugelassen rumfahren kann und das Haldengut-Logo von den Seitentoren strahlt, egal wie lausig der Rest aussieht und die Kiste allenfalls müffelt - Das wäre der Punkt, wo man auffallen kann, wo man Aufmerksamkeit generieren kann, wo man interessierten Menschen zeigen kann, was ist, was es werden soll, was es noch zu tun gibt - ebenso stetige Fortschritte einsehbar werden. Hiesse auch, den Wagen öfter mal mitnehmen auf Fahrten- So finden sich vermutlich einfacher Menschen, die dafür Geld ausgeben oder ihre Dienste (günstiger) anbieten, als wenn man in einem geschlossenen Schopf daran werkelt
Ein reines globales Crowdfounding ist eher zu vermeiden, ein Spende-Katalog würde hier vermutlich eher zielführend sein, zB "Strom" / "Farbe" / "Interieur" - ab 50.- obsi (Wie es zB 241A65 gemacht haben, wo man Kessel- und Siederohrer spenden konnte)